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25.08.2014 16:28
Kategorie: Noch mehr Sommerspaß, Wandern
Von: Daniel

Finger an den Füßen?

Nein, mit genetischen Defekten hat das nichts zu tun, ganz im Gegenteil – die „Five Fingers“ sind eine großartige Möglichkeit, aus Wandern einfach mehr zu machen!


Neulich hat’s mich mal wieder nach Gerlos gezogen – zum Wandern findet man dort ja so einige Möglichkeiten, aber da erzähle ich euch ja nichts neues, ist ja quasi Allgemeinbildung ;-)
Eines dürfte vielen von euch jedoch neu sein – ich muss zugeben, mehr als der Name an sich war mir auch nicht bekannt, bis mir Joe, seines Zeichens Masseur und Yoga-Instruktor (und noch vieles mehr!) im Aktivhotel Gaspingerhof, eine kleine Einführung in die „Five Fingers“ gab.

Das Ganze hat schon recht interessant angefangen, denn nach der Frage nach meiner Schuhgröße kam Joe mit etwas daher, was irgendwie wie „Neopren-Socken“ aussah. „So, jetzt wird’s gleich etwas kompliziert, denn die Dinger anzuziehen ist gar nicht so einfach!“, hat Joe gemeint, und war regelrecht erstaunt darüber, dass ich es vergleichsweise schnell hinbekommen habe! Die „Five Fingers“ vermitteln das Gefühl, als würde man gerade barfuß gehen – soweit, so gut, aber ob sie auch outdoor-tauglich sind, habe ich dennoch ein wenig bezweifelt.

Wir waren kaum zwei Minuten vor der Tür und mitten auf einem Kiesweg angelangt, da waren all meine Zweifel auch schon wieder verflogen, denn der Schuh mag zwar wie eine etwas bessere Socke aussehen, doch der Schein trügt! Wir sind quer durchs Gelände gewandert, doch die Sohle hat vollkommen vor all den Dingen geschützt, die einem normalerweise beim Barfußgehen durch die Wälder passieren würden – Abschürfungen, eingetretene Schiefer etc…

 Joe hat dann während unseres Marsches einiges über die „Five Fingers“ erzählt. Sehr spannend finde ich, dass eine kleine Wanderung mit diesen Schuhen eine ähnliche Wirkung wie eine Fußreflexzonenmassage hat – so ganz nach dem Prinzip „barfuß gehen ist gesund“. Beim Treten auf Äste oder Steine werden eben dieselben Reflexzonen stimuliert, wie bei genannter Massage.  Interessant wäre es auch, so meinte Joe, die „Five Fingers“ in der Stadt  zu tragen – dies werde ich bestimmt als Erstes ausprobieren, sobald ich mein eigenes Paar habe!

Ich möchte es an dieser Stelle allen, die dies lesen, ans Herz legen, die „Five Fingers“ bei Gelegenheit einmal auszuprobieren. Wer es einmal zum Gaspingerhof in Gerlos schafft, kann sich wie ich bestens von Joe beraten lassen, oder man legt sich gleich selbst ein Paar zu – die Dinger gibt’s schon ab ca. € 80,- und sind jeden ausgegebenen Cent wert!

5fingers

Die speziellen Schuhe