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25.08.2015 08:29
Von: Christina

Heilende Erfrischung im hinteren Stubaital

„Der Grawa Wasserfall ist eines der atemberaubendsten Naturschauspiele unter den Wasserfällen des Stubaitals!“


Diese Aussage konnten wir vergangenen Samstag nicht einfach auf uns beruhen lassen. So packten wir unsere Sachen und machten uns, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, direkt auf den Weg ins Stubaital.

Vorab gesagt: Das Stubaital findet seinen Platz in meinem Wanderrepertoire eher unter der Kartei „unentdeckt“. Warum mein Weg nicht schon öfter in dieses schöne, enge und faszinierende Tal geführt hat, liegt eigentlich hauptsächlich an der Tatsache der Brenner-Maut, welche es für die bequeme Anfahrt leider zu entrichten gilt. 

Zurück zum Wasserfall: Schon bei der Einfahrt in das, im hinteren Stubaital gelegene, Örtchen Fulpmes ist das Getöse der gigantischen Wassermassen kaum zu überhören und ist auf der linken Talseite auch kaum zu übersehen.

Nachdem wir uns für die eher gemütliche Route zum Sulzenau Wasserfall entschieden hatten, begann unser Weg wortwörtlich über Stock und Stein zur Sulzenau Alm. Oben angekommen erwartete uns bereits ein unglaublich spektakuläres Panorama, geprägt von saftigem Grün, schroffem Gestein und den tosenden Wassermassen. 

Nach einer kleinen Stärkung ging es über den bekannten WildeWasserWeg, welcher uns ebenso über Stock und Stein, direkt am Grawa Wasserfall entlang bergab führte, wieder retour ins Tal. Unten angekommen konnten wir nicht anders, als den Sprühnebel des Wasserfalls, auf der eigens dafür errichteten Plattform, noch eine Weile zu genießen. 

Unser Fazit: die Mautgebühr ins Stubaital werden wir künftig liebend gern entrichten! J 

P.S.: Laut einigen Studien verbessert bereits eine Stunde Aufenthalt am Fuße des Wasserfalls die Erholung der oberen Atemwege signifikant.