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23.04.2015 12:10
Kategorie: Wellness, Nicole, Noch mehr Sommerspaß, Noch mehr Winterspaß
Von: Nicole

Namaste ...

... ihr begeisterten Yogi und Yogini. Noch zähle ich zwar nicht dazu. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Jedenfalls wenn es nach meiner Freundin geht. Die ist nämlich der festen Überzeugung, dass Yoga das beste Mittel ist, um meinem verspannten Körper und meiner inneren Unruhe und Frühjahrsmüdigkeit den Kampf anzusagen.


Ich muss zugeben: Ich habe Yoga selbst nie ausprobiert – ich kann also nur vom Hörensagen berichten. Meine Freundin jedenfalls schildert es so: Die Alltagssorgen bleiben vor der Tür. Tief durchatmen und den Ballast und Stress, den wir auf unseren Schultern tragen, abwerfen. Einfach Zeit für sich nehmen, um wieder in Balance zu kommen. Bei manchen (fortgeschrittenen) Übungen kommt man sogar ins Schwitzen und so manche anstrengende und ungewohnte Beanspruchung eines ihr bis dato unbekannten Muskels macht sich auch mal als Muskelkater am nächsten Tag bemerkbar.

Tja, das hört sich ja schon einmal nicht schlecht an. Okay zugegeben: Das erste, was ich dachte war: Yoga? Wie langweilig! Aber da ich mal nicht so sein wollte und immer offen für Neues bin, habe ich mir die Sache einmal genauer angeschaut und erst einmal recherchiert. Und das ist dabei herausgekommen:

Yoga ist eine indische philosophische Lehre, die tief im Hinduismus und z.T. auch im Buddhismus verwurzelt ist und aus einer Reihe von geistigen und körperlichen Übungen besteht. In westlichen Hemisphären ist Yoga in den letzten Jahren zur Trendsportart avanciert, wobei bei uns zumeist die körperlichen Übungen bekannt sind und weniger die meditativen. Yoga lässt sich auch übersetzen mit „zusammenbringen, verbinden, vereinen“. Im Sinne der Ganzheitlichkeit wird die Balance von Körper, Geist und Seele angestrebt. Harmonie, Ausgeglichenheit und Vollständigkeit sind wichtige Schlagworte. Durch die Übungen sollen u.a. Spannungen abgebaut und innere Gelassenheit und Ruhe sowie Stabilität und Stärke erreicht werden. Man soll wieder lernen, bewusst in sich hineinzuhören.

Ganz besonders gut gefallen hat mir folgendes anschauliche Zitat: „Das Individuum wird hier als ein Reisender im Wagen des materiellen Körpers gesehen. Der Wagen ist der Körper, der Kutscher der Verstand, die fünf Pferde die fünf Sinnesorgane, der Fahrgast die Seele, und das Geschirr heißt im Indischen „Yoga“.“

Yoga soll einige positive Effekte auf die physische und psychische Gesundheit haben: Es fördert einerseits die Beweglichkeit, kräftigt Muskeln und Gelenke und kann andererseits auch verschiedene Beschwerden wie Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, Angst, Depression oder Rückenschmerzen lindern und zu innerer Ruhe und Entspannung verhelfen.

Das Hotel Seespitz-Zeit in Seefeld ist auf den Yoga-Zug aufgesprungen und hat sogar ein eigenes Yoga-Package im Mai im Repertoire. Vielleicht gar keine schlechte Idee für Einsteiger wie mich – schließlich ist es in der Gruppe immer einfacher, sich zu überwinden. Und außerdem: Wenn’s einem wirklich gar nicht gefällt, kann man einfach in den Wellnessbereich abtauchen und es sich gut gehen lassen. Meine Freundinnen Conny und Nina etwa waren im Februar schon einmal auf Stippvisite im Seespitz-Zeit und haben ein paar entspannte Wellnesstage genossen. Neben spritzigen Plantsch-Einheiten im Außen- und Whirlpool und einer „heißen“ Hot Stone Massage stand auch eine Qigong-Einheit auf dem Programm. Und da ich zurzeit sowieso ein bisschen abgespannt bin und gegen die berühmt-berüchtigte Frühjahrsmüdigkeit ankämpfe, werde ich dem Ganzen wohl doch eine Chance geben. Wer weiß? Vielleicht werde ich auch zur passionierten Yogin??!  

Quelle: Yoga-Zentrum Innsbruck, Brigitte.de, Wikipedia,  Hotel Seespitz-Zeit in Seefeld

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