< Eröffnung Waldspielplatz Ochsenbrunnen
24.07.2015 14:46
Kategorie: Biken
Von: Conny

Salzburg trifft Tirol

Wir freuen uns, dass wir unsere liebe Conny wieder einmal für einen Alpenblogger-Artikel gewinnen konnten. Was unsere aufgeweckte Salzburgerin erlebt hat, schildert sie uns in einem Gastbeitrag.


Vergangenes Wochenende war es so weit: Es herrschte zwar noch nicht von Beginn an strahlender Sonnenschein, die Temperaturen waren jedoch schon sehr angenehm perfektes Radler-Wetter. Einer 2-Länder-Tour stand also nichts im Wege. An dieser Stelle sollte vermerkt werden, dass diese Formulierung anstrengender klingt, als es wirklich war - wir radelten von Salzburg nach Tirol.

Diese Strecke ist – nicht nur landschaftlich – eine abwechslungsreiche Radtour: Es gibt ein paar steile Streckenabschnitte, aber auch viele gemütliche Passagen. Der Startschuss erfolgte kurz nach 8.00 Uhr in Euring in Saafelden. Relativ flach geht’s auf der Landstraße durch die verschiedene Dörfer nach Leogang, dort kommt man direkt an der Talstation vom Asitz und somit am Mekka des Downhills vorbei. Hier herrscht ein richtiges Meet & Greet der Adrenalinjunkies, man tauscht Tipps aus, begutachtet das Bike des anderen und Fachsimpelt über die Besten Tricks- da kommt man sich als „normaler“ Radfahrer fast ein bisschen fehl am Platz vor! Aber bestens ausgestattet mit unseren gut gepolsterten Radhosen und schweißaufsaugenden Radtrikots ließen wir uns nichts anmerken. Diese erste Hürde war also schon einmal gemeistert!

Danach geht es ein wenig anspruchsvoller voran, der Weg führt über den Pass Grießen an der beschaulichen Seealm und einem wunderschönen Teich vorbei. Nach der Alm sind es nur noch wenige Minuten bis nach Hochfilzen, wo wir uns eine erste kurze Verschnauf- und Wasserpause gegönnt haben. Von da an wird es gemütlich: Es geht viel bergab oder geradeaus, quer durch kleine Ortschaften und vorbei an St. Ulrich, wo ein traumhafter Radweg direkt neben dem Pillersee entlang führt ... perfekt an heißen Tagen, um sich kurz die Füße und Hände zu kühlen. Wir mussten also nicht zwei Mal überlegen: Dieser feine Ort wirkte wirklich sehr einladend und so haben wir dann auf einem Bankerl eine Jausenpause eingelegt, denn jeder Sportler braucht auch mal eine Energiepause :-)
Die letzten Kräfte gebündelt, haben wir das finale Stück weiter nach Waidring und Lofer in Angriff genommen. Hier zeigt sich die Strecke wieder von ihrer steileren Seite, vor allem der starke Gegenwind machte uns ein Vorankommen nicht gerade leichter. Stolz und auch etwas verschwitzt haben wir unser Ziel Lofer schließlich erreicht. Der strahlende Himmel und die steigenden Temperaturen zwangen uns auf dem Rückweg zu einem kleinen Stopp bei einer Bäckerei in Weißbach, um uns mit kühlen Getränken zu erfrischen. Ohne Pause (und Gegenwind;)) beträgt die Fahrzeit mit dem Bike ca. 1 bis 1 1/4 Stunden zurück nach Euring.

Mit ca. 70 Kilometern in unseren Beinen, einen Wasserverlust von unzähligen Litern und etwas müde, aber trotzdem froh diese Tour gemacht zu haben, trafen wir um etwa halb zwei wieder zu Hause ein – einem perfekten Ruhe- und Entspannungsnachmitag in der Sonne stand also nichts mehr im Weg :-)