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08.05.2014 15:13
Kategorie: Wandern
Von: Daniel

Der grüne Ring

Drei Tage Wandern de Luxe im Herzen der Arlberg-Region.


Dass der Arlberg die Winterdestination schlechthin ist, dürfte mittlerweile schon beinahe auf der ganzen Welt bekannt sein. Dieses Jahr hat Lech sogar den „Travellers Choice Award 2014“ von Tripadvisor gewonnen und ist somit die beliebteste Wintersportdestination Österreichs und gleichzeitig zweitbeliebtestes Reiseziel überhaupt – gleich nach unserer Hauptstadt Wien.

Doch Lech ist nicht nur im Winter ein Star, nein, auch im Sommer erweist sich der Ort als Highlight – unter anderem in Sachen Wandern. Der grüne Ring ist für die gesamte voranstehende Aussage ein gutes Beispiel, denn die Wanderroute basiert streckenmäßig auf dem „weißen Ring“, welcher unter Skisportlern als Route seit jeher legendär ist. Scheint wohl so, als sind gewisse Dinge in Lech das ganze Jahr über spannend! Der grüne Ring teilt sich in drei Etappen, die sich wunderbar auf drei verschiedene Tage aufteilen lassen. Untenstehend die drei Etappen, wie sie in der Wanderbroschüre von Lech und auch von Denny Noé, seines Zeichens Hoteldirektor vom Tannbergerhof und ausgebildeter Wanderführer, empfohlen sind. Viel Spaß beim Wandern!

1. Etappe:
Länge: 6.0 km
Höhenmeter aufwärts: 96 m
Höhenmeter abwärts: 699 m
Zeit: 2:30h

Vom Wanderstartplatz vor dem Postamt folgen Sie der Lech-Promenade flussaufwärts, bis Sie linker Hand die Rüfikopfbahn sehen. Mit der Gondel geht es auf den Rüfikopf (2.350 m). An der Bergstation der Rüfikopfbahn liegt ein Buch auf, in dem Sie sich verewigen können.

Folgen Sie nun dem Geoweg Rüfikopf abwärts Richtung Monzabonsee. Von dort geht es weiter abwärts zur Monzabonalpe.

Kurz vor der Überquerung des Pazüelbaches finden Sie eine Besonderheit, die Hüttenbibliothek. Hier können Sie sich ein schönes Buch aussuchen, lesen, verweilen und ausspannen. Weiter geht es immer dem breiten Alpweg folgend, an der Talstation des Trittkopflifts vorbei und weiter leicht ansteigend, bis der Weg mäßig steil abwärts bis nach Zürs am Arlberg führt.

In Zürs angekommen, können Sie mit dem Wanderbüs zurück zum Ausgangspunkjt fahren, oder Sie machen noch einen kleinen Abstecher zur Europäischen Wasserscheide.

Dafür folgen Sie der Straße durch Zürs bis zum Trittkopflift, hier schlängelt sich ein Wiesenweg drch die beweideten Alpwiesen immer am Bach entlang in Richtung Flexenpass.

Beim Flexenpass angekommen, überqueren Sie die Straße und finden direkt neben dem Felxenhäusl diese einmalige und beeindruckende Installation.

 

2. Etappe:
Länge: 9.5 km
Höhenmeter aufwärts: 793 m
Höhenmeter abwärts: 1005 m
Zeit: 5:30h

Direkt vom Wanderstartplatz vor dem Postamt nehmen Sie den Wanderbus Richtung Zürs. Steigen Sie bei der Haltestelle in Zürs aus und gehen Sie der Hauptstraße entlang bis zum Kreisverkehr.

Kurz nach dem Sie den Kreisverkehr passiert haben, folgen Sie dem Güterweg in steilen Serpentinen bergauf bis zum Zürsersee. Im See finden Sie einen Steg, auf dem Sie verweilen können und den kristallklaren Bergsee in prächtiger Bergkulisse genießen können! Weiter geht es bergauf an Taurins Höhle und der Pforte vorbei bis zur Gletscherstadt am Madloch bis zum höchsten Punkt, dem Madlochjoch, wo ein Buch aufliegt, in das Sie sich eintragen können. 

Von dort ageht es auf einem schmaleren Weg durch teilweise verkarstetes Gelände abwärts in den Sattel zwischen Stierlochkopf und Zuger Mittagsspitze.

Hier oben steht das Biwak. Weiter geht es abwärts über Serpentinen am Riesen-Taurin vorbei, bis Sie auf einen weiteren Wanderweg stoßen. Hier halten Sie sich rechts, um kurz darauf links abwärts abzuzweigen. Weiter geht es abwärts, bis Sie auf den Lechweg treffen.

Hier können Sie links abzweigen und noch einen kurzen Abstecher zum Wasserfall und der Grillstelle machen.

Oder Sie bleiben auf dem Weg und gelangen so am Fischteich vorbei zur Bushaltestelle im Ortszentrum von Zug.

Von hier aus können Sie mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurückkehren. Wer noch nicht genug hat, kann sich auf dem Lechweg nach rechts wenden und so gemütlich nach Lech am Arlberg zurück spazieren.

 

3. Etappe:
Länge: 8.7 km
Höhenmeter aufwärts: 644 m
Höhenmeter abwärts: 715 m
Zeit: 4:30h

Vom Wanderstartplatz vor dem Postamt nehmen Sie den Wanderbus in Richtung Zug. Bei der Haltestelle „Zuger Kirchle“ steigen Sie aus. Sie folgen der asphaltierten Straße durch den Ort bis zur Abzweigung zum Fischteich.

Hier zweigt recht ein Wiesenweg ab, der hinauf durch den „Graben“ zur Alpabzäunung führt. Von dort folgen Sie dem Weg, schräg nach rechts, leicht ansteigend zwischen den Stützen 7 und 8 der Zuger Bergbahn vorbei steil hinauf durch den Sagen-Wald zur Balmalp. Von dort geht es auf einem breiteren Alpweg erst flacher, dann bald rechts steiler werdend weiterhinauf zum Gipfel des Kriegerhorns (2.173 m). (Sie können aber auch auf dem Alpweg bleiben und kommen so direkt zur Kriegeralpe.)

Von dor geht es abwärts bis zur Chluppa (Steinmauer) und dem Speichersee vorbei bis zur Kriegeralpe. Nach einer stärkenden Jause geht es auf dem breiten Alpweg weiter. Bald schon zweigt recht ein Weg ab, dem Sie folgen. Bei der nächsten Gabelung folgen Sie dem schönen Wanderweg links durch blühende Almwiesen bergab, bis Sie auf einen Spazierweg treffen. Hier folgen Sie dem Weg rechts bergab immer dem Bach entlang, bis Sie auf eine asphaltierte Nebenstraße treffen.

Wenden Sie sich nach rechts und gehen Sie am Hotel Goldener Berg vorbei. Hier treffen Sie auf einen geschotterten Spazierweg, der Sie links weiter abwärts bis zur Bergstation der Bergbahn Oberlech führt.

Wenden Sie sich nach rechts und folgen Sie dem Güterweg durch die Waldschneise hindurch zum Libellensee. Über den Waldlehrpfad gelangen Sie auf die ausgedehnten Wiesen des Schlegelkopfes. (Sie können auch dem Weg von der Bergbahn Oberlech abwärts folgen und gelangen so direkt zur Rud-Alpe).

Ab hier folgen Sie dem breiten Güterweg mäßig steil bergab bis zur Rud-Alpe, wo eine lohnende Einkehr auf der wunderschönen Sonnenterrasse auf Sie wartet.

Ab hier geht es weiter bergab, bis Sie auf eine asphaltierte Nebenstraße treffen. Gehen Sie links und bei der nächsten Gabelung rechts bergab. Sie gelangen so zur alten gedeckten Holzbrücke.

Hier folgen Sie der Lech-Promenade linksseitig des Flusslaufes bis zur Pension Waldesruh. Überqueren Sie auf einer Brücke den Lech und schon sind Sie wieder beim Ausgangspunkt.

Bildrechte: TVB Lech Zürs

Hütte am Arlberg

Schild Bibliothek

Mauer

Höhle