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08.01.2014 16:08
Kategorie: Skifahren

Dreikönigstag gelungen gestaltet!

Der Weihnachts-Urlaub ist wieder einmal – man glaubt es kaum – viel zu schnell vergangen ;-)


Trotz der Tatsache, dass ich meine Arbeit sehr liebe (wenn’s so weitergeht, werden wir demnächst heiraten haha), habe ich mich vor gut zwei Wochen doch irgendwie auf den Betriebsurlaub über Weihnachten gefreut. Auch wenn meine Weihnachtsstimmung diese Saison mehr oder weniger einen Totalausfall zu verbuchen hatte, so war es doch wieder einmal ganz nett, ein paar Tage auszuschlafen, die Familie zu sehen, vor allem wollte ich jedoch ganz sehnsüchtig auf die Piste!
Zwei von diesen drei Wünschen hat mir das Christkind ja bestens erfüllt, doch Nummer drei hat es wohl zu Hause vergessen, womöglich gab es da eine Meinungsverschiedenheit mit Frau Holle oder so, denn…naja…ihr habt es sicher selbst gemerkt. Hat sich ausser mir sonst noch jemand so dermaßen vera…lbert gefühlt? Das kann’s doch nicht sein, oder? Bis Mitte Dezember Eiseskälte, und dann plötzlich, wenn viel Zeit zum Skifahren und Snowboarden wäre, dürfen wir vom Thermometer fast bis zu fünfzehn Plusgrade ablesen. Einmal habe ich ja mein Glück am Patscherkofel versucht, ein Pistengenuss war jedoch nur bedingt möglich – kein Wunder, bei solchen klimatischen Bedingungen nutzen selbst die besten Schneekanonen nichts.

Als mein Urlaub dann beinahe vorbei war, und ich immer noch nicht zu meinem ersehnten Schnee gekommen bin, habe ich mir dann selbst gesagt: „Jetzt reicht’s!“
Sonntagabends habe ich dann also meine Snowboard-Ausrüstung gepackt, den Wecker auf 7 Uhr morgens gestellt, mich nach ein paar Stunden Schlaf in aller Herrgottsfrühe ins Auto gesetzt und bin losgefahren. Nach einem „zehnminütigen Umhergekurve“ fiel mir ein, dass ich mir ja noch gar nicht überlegt hatte, wohin ich eigentlich wollte! Da ich, um ehrlich zu sein, öfters solche Aktionen starte, habe ich mir von einem befreundeten Computergenie das Navi umprogrammieren lassen. Ich habe nun – unglaublich, aber wahr – eine neue Taste am Touchscreen, die den Titel „Zufall“ trägt. Wenn ich diese drücke, dann wird aus dem Zwischenspeicher ein zufälliges Ziel gewählt, das ich irgendwann schon einmal eingegeben hatte. Ich habe also auf diesen Knopf gedrückt und das Navi hatte plötzlich „Hotel Steffisalp, Warth, Arlberg“ als Ziel. „Nun gut, da liegt bestimmt Schnee!“, habe ich mir gedacht und bin also mehr als spontan nach zwei Stunden am Arlberg gelandet. Die Pisten dort waren echt der Hammer, der Zufall hatte mich zuletzt dann doch noch an die richtige Stelle geführt. Eine positive Überraschung obendrein war, dass das Freizeitticket Tirol dort gültig ist, abgesehen vom Benzin hatte ich also keine zusätzlichen Kosten. ;-)

Ah ja, an dieser Stelle liebe Grüße an meine Freunde vom Steffisalp – tut mir wirklich leid, dass ich nicht vorbeigeschaut habe, hätte eigentlich noch ein Aprés-Ski-Bierchen bei euch eingeplant gehabt, aber dann hat mich Robert angerufen und mich gebeten, unseren finnischen Kumpel Aaro vom Flughafen abzuholen, da musste ich dann leider recht schnell und spontan wieder in Richtung Osten fahren…aber beim nächsten Mal klappt’s bestimmt wieder!

Daniel