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04.08.2015 10:03
Kategorie: Kristina, Wandern
Von: Kristina

Eine Panorama-Wanderung die ist lustig ...(Teil 1)

... Eine Panorama-Wanderung die ist schön! – Ja, das dieses alte Volkslied nicht nur für Seefahrten gilt, durften Nicole und ich letzte Woche erfahren! Wo es uns dieses Mal hin verschlagen hat, was wir alles erleben durften und wo wir gewandert sind gibt’s auf den nächsten Zeilen zu lesen.


Starten mit meinen Erzählungen möchte ich allerdings mit den kulinarischen Highlights, mit welchen wir am Vorabend unserer Abenteuer-Wanderung verwöhnt wurden. Nicole und ich erreichten nach einem etwas anstrengenden Tag unsere Unterkunft, das Hotel Alte Krone im Kleinwalsertal. Somit wäre das erste Geheimnis gelüftet: Bei unseren Vorarlberger Nachbarn durften wir uns dieses Mal der Berge, der Gastfreundschaft und der leckeren Gaumenschmankerl erfreuen – wo wir wieder beim Thema wären. Etwas ausgehungert ;) und müde von den Strapazen der Fahrt, freuten wir uns auf ein leckeres Abendmenü. Um unser Bäuchlein auf die warmen Gerichte einzustimmen, gab es erst einmal knackigen Salat vom Buffet, worauf eine Rinderconsommé mit Käseschöberl, ein Walser Rinderrücken mit glasierten Zwiebeln und Bratkartoffeln folgte (Nicole entschied sich für die „fischige“ Variante Allgäuer Lachsforelle auf bunten Linsen in Rahm und Pilzrisotto) und zum süßen Abschluss gönnten wir uns ein Vanilleeis mit marinierten Erdbeeren. Wir waren gestärkt, unser Magen gefüllt und die Welt wieder Ordnung (Jeder weiß, wie sich Hunger in Kombination mit Müdigkeit auf die Laune von Frau auswirkt ;)).Um fit für unsere Wanderung zu sein, ging’s nach einem kleinen Abendspaziergang ins Bett.

Der nächste Morgen begrüßte uns freundlich: Die Sonne lachte etwas schüchtern hinter den Wolken hervor, ein Blick in den Himmel und die Temperaturen versprachen angenehmes Wanderwetter für die nächsten Stunden.
Gestärkt mit einem grandiosen Frühstück marschierten wir um Punkt 10.00 Uhr los: Unter der Führung von Margit Kaufmann, Gastgeberin unseres Hotels, machte sich eine knapp 20 Mann und Frau starke Gruppe auf den Weg zum Zaferna-Sessellift, der uns gemütlich und ohne unser Zutun auf 1.400m Seehöhe bringen sollte. Die Endstation des Zaferna-Liftes markiert die urige Sonna-Alp, welche zünftige Hüttengaudi und traditionelle Schmankerl verspricht. Wir haben die Alm nur von außen und auch einen ersten Ausblick auf das schöne Mittelberg bewundert, schließlich waren wir voller Energie und brauchten noch keine Pause.

Nach einer kurzen Erklärung von Margit über die umliegende Bergwelt – uA genossen wir einen Blick auf die gegenüberliegende Kugehren-Alpe, wo wir eigentlich hingewandert wären, unsichere Wetterprognosen sowie Regenfälle am Vorabend hatten allerdings die Änderung der Route zur Folge. Mit den Informationen und einigen Anekdoten im Gepäck startete unser Trupp auf dem Höhenweg in Richtung Hirschegg. Wenig spektakulär geht’s über den Forstweg in Richtung Schöntalhof, wo uns immer wieder einige tierische Almbewohner sowie Wanderer begegneten. Bevor wir an diesem Berggasthof links abbogen, klärte uns Margit über die Pläne für die kommenden Skisaisonen auf: Eine neue Liftverbindung soll im zweitgrößten Skigebiet des Kleinwalsertals 2016 entstehen. 

Nun querten wir eine Straße und unser Weg führte uns zu den Kessellöchern. Dieser Teil des Schwarzwasserbaches ist zeitweise völlig ausgetrocknet, wir hatten aufgrund der Regenfälle des vorigen Tages aber Glück und konnten dem Spiel des Wassers in den Strudellöchern zusehen – beeindruckend welche Schauspiele die Natur zu offenbaren hat!

Was wir noch alles auf unserer Wanderung erleben durften, gibt’s in Kürze in Teil 2 zu lesen :-)