< Revolutionäre „Schneewolke“ versetzt ins Staunen
06.02.2015 09:18
Kategorie: Kultur, Events & Ausflüge, Kulinarik
Von: Daniel

Für alle, die mehr als Standard wollen!

In den nächsten Tagen wird sich ein Etablissement in die Reihen der Innsbrucker Lokalwelt gesellen, das vieles ist, aber eines garantiert nicht: normal!


Es ist eine Geschichte des Genießens, die ihren Anfang in den USA der 80er Jahre findet. Dort gab es Menschen, die mit dem lokalen Bierangebot nicht sehr glücklich waren, da viele Sorten sehr kalorienarm und anstatt mit Malz nur mit Mais oder Reis als Stärkelieferant gebraut wurden und somit im Endeffekt weit weg von einem geschmacklichen Erlebnis waren. Aufgrund dessen entstand eine Idee, die heute unter dem Namen „craft beer“ (im Moment vielleicht noch nicht allzu, aber hoffentlich bald sehr) bekannt ist.  Der Begriff „craft beer“ impliziert, wenn man ihn etymologisch betrachtet, eigentlich nur, dass es sich um handwerklich gebrautes Bier handelt. Man spricht also von Biersorten, die einen Gegenpol zur Massenproduktion darstellen. Doch „craft beer“ ist nicht nur dies, nein, wir sprechen hier von Leidenschaft und Kreativität, und davon, in Sachen Bierbrauen auch einmal neue und experimentelle Wege zu beschreiten.

„Klingt äußerst spannend, doch in welche fernen Länder muss ich reisen, um dieses mir unbekannte Braukonzept verköstigen zu dürfen?“, könnte sich manch’ interessierte(r ) Leser(in ) nun fragen. Die Antwort ist simpel und wird hoffentlich begeistern: Was in den USA entstand, hat nun auch seinen Weg in die österreichischen Ländereien gefunden, auch hier wird mittlerweile „craft beer“ gebraut, man denke beispielsweise an Bierol. Und alle, die sich nicht weit weg von Innsbruck befinden, dürfen sich nun besonders freuen, denn im Herzen der Stadt, genauer gesagt in den Kellerräumlichkeiten der Museumstraße 5 (Hinweis: Eingang ist in der Angerzellgasse – das hat mich als geographische Niete am Anfang etwas verwirrt) wird am 13. Februar 2015 ein Lokal eröffnen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die andere Art von Bier unter die Leute zu bringen. Mit sage und schreibe zwanzig Zapfhähnen wartet der Barbereich auf, jeder einzelne mit einer anderen spannenden Biersorte ausgestattet. Auch die Biertrink-Kultur (man sieht es allein schon an den Gläsern) wird hier auf einen neuen Level gehoben, „ex und hopp“ und „zamm zamm zamm zamm“ wird man hier wohl nicht erleben, denn im Tribaun kommen Genießer zusammen, die auch mal gerne über den Inhalt des Glases zu philosophieren beginnen.   

Wer also am 13. Februar am Abend das ein- oder andere Stündchen entbehren kann und möchte und überdies gewillt ist, einen Ausflug weg von „A Halbe und an Ramazotti bitte“ zu wagen, ist herzlich eingeladen, der offiziellen Eröffnungsfeier des Tribaun beizuwohnen und die eigenen Geschmacksnerven auf eine besonere Reise zu schicken - Ich hoffe, wir sehen uns dort!

PS: An dieser Stelle großen Dank an meinen Bloggerkollegen Markus für die Einladung zum „Sneak Preview“ im Tribaun – wir haben uns dort bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen!

Bier

Tribaun