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16.01.2015 09:25
Kategorie: Kultur, Events & Ausflüge
Von: Daniel

Jubliläum für ein großartiges Rennen

Zum zehnten Mal wird am 18. Jänner 2015 in Lech Zürs am Arlberg „Der Weiße Ring – das Rennen“ ausgetragen. Ein Skirennen, das in diesem einen Jahrzehnt bereits zur Legende geworden ist.


Die Geschichte der Strecke
Seit über sechs Jahrzehnten ist die Skirunde Der Weiße Ring in Lech Zürs im Alpenraum einzigartig. Der klassische Einstieg findet sich - auch wenn sowohl in Zürs (Seekopf- oder Zürserseebahn) als auch in Zug (Zugerberg Bahn) eingestiegen werden kann – bei der Rüfikopfbahn in Lech. Nach der Auffahrt auf 2337 Meter steht mit der Abfahrt Richtung Zürs die erste Etappe auf dem Programm, welche die Teilnehmer über Schüttenbodenlift, Trittalpbahn und die beeindruckende Hexenboden-Piste nach Zürs führt. Dort wartet dann mit der Seekopfbahn und in weiterer Folge mit der Madlochbahn der nächste große Aufstieg auf 2444 Meter Seehöhe. Von hier startet der anspruchsvollste Teil des Rennens - die fast fünf Kilometer lange Skiroute „Madloch“. Viele Skifahrer schaffen es nicht, die am Ende leicht ansteigende Piste durchzufahren und müssen mühsam anschieben, natürlich bei entsprechendem Zeitverlust. In manchen Jahren kann die Route „Madloch“ gar nicht gefahren werden, für diesen Fall wird allen Teilnehmern eine „Penalty-Time“ zum Endergebnis dazugerechnet. Nach der Abfahrt über die Skiroute nach Zug gelangt man mit der Zugerberg Bahn zur letzten Etappe über die Kriegeralpe nach Oberlech und die Schlegelkopf-Talabfahrt zurück nach Lech (22 Kilometer und 5500 Höhenmeter).

Sicherheit geht vor!
Grundvoraussetzung für größtmögliche Sicherheit bei einem Skirennen sind optimal präparierte Abfahrtspisten. Dafür sorgen seit dem ersten Rennen die Pistenmannschaften der Liftgesellschaften gemeinsam mit dem Team des Ski-Club Arlberg. Zwar gibt es beim Rennen auch immer wieder Stürze, die meisten gehen aber zum Glück glimpflich aus. Die Rettungskräfte sind aber wegen dem Weißen Ring nicht mehr gefordert, als sie es an einem normalen Skitag in Lech Zürs auch sind.

Natürlich ist der Weiße Ring auch für den Ortsobmann des Ski-Clubs Arlberg in Lech, Stefan Jochum, immer wieder etwas ganz Besonderes: „Mit einem üblichen Weltcup-Rennen ist diese Veranstaltung nicht vergleichbar, alleine schon durch die Streckenlänge und das Befahren von vielen unterschiedlichen Pistenabschnitten. Unser Team unter der Führung von Rennleiter Bertsch setzt sein ganzes Know-how dafür ein, gemeinsam mit den Verantwortlichen der Liftgesellschaften eine gut präparierte, sichere und wohl einzigartige Rennstrecke zu bieten."

Quelle: TVB Lech Zürs

Weißer Ring