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07.08.2015 11:12
Kategorie: Wandern, Kristina
Von: Kristina

Panorama-Wanderung, Teil 2

Was es auf unserer Wanderung im Kleinwalsertal noch alles zu entdecken gab...


Nach kurzer Zeit, weiter den Bachlauf entlang, bewunderten wir einen wunderbaren Wasserfall, auch dieser war aufgrund des Regens „in Betrieb“. Wo wir einige Meter über den Felsen Fotos machen, holen sich Abenteurer den nötigen Adrenalinkick. Mit Neopren-Anzug ausgestatten führen Canyoning-Touren über Stock und Stein durch das ca. 4 Grad kalte Wasser.  Aufgrund des wechselhaften Wetters und erster Regentropfen, die an unseren wetterfesten Jacken abperlen, entscheiden wir uns für ein schnelles Weitermarschieren. Vorbei an einem zweiten Wasserfall und durch den Wald, finden wir uns zu einer kleinen Trinkpause am Gasthof Hammerer ein. Eine angenehme Rast auf der Terrasse sowie Holunder-Soda, Apfelsaft oder Radler machen müde Beine schnell wieder fit – wir haben schließlich schon einige Kilometer zurückgelegt!

Wer glaubt, dass das Kanonenpulver dieser Wanderung bereits verschossen wurde, irrt! Margit hatte noch mehr in Petto: Weiter ging es nämlich durch den wettergeschützten Wald zur Naturbrücke. Diese – wie der Name bereits vermuten lässt – auf dieser natürlichen Verbindung, bewachsen mit Fichten, über einen Bach, führt zum Kesselschwandweg mit einem Ruheplatz und Wassertretbecken. An dieser Weggabelung konnte jeder selbst entscheiden, ob man mit Margit weiter und über eine abenteuerliche Hängebrücke bis nach Riezlern wandern wollte, oder den Weg bereits an dieser Stelle in Richtung Tal antrat. Wir zwei Abenteurer entschieden uns natürlich für Variante eins ;-).

Diese Entscheidung verlängerte unsere Tour um etwa 50 Minuten. Auch auf unserem letzten Abschnitt lohnte es sich, die Augen offen zu halten: Egal ob wunderschön, mit Blumen und Gärten ausgestatteten Höfe und Häuser oder Pferde und Ponys an denen wir vorbeispazierten – auch das Auge wanderte mit.
Bei leicht einsetzendem Nieselregen starteten wartete die Überquerung der Hängebrücke Eggertobel auf uns. Augen zu und durch oder gemütlich wippend und schwingend, die Möglichkeiten dieses Hindernis zu bewältigen waren vielfältig.

Nach knapp vier Stunden beendete ein letzter kleiner Anstieg unseren Ausflug in Riezlern. In der Ortsmitte „entließ“ uns Wanderführerin Margit und so konnte jeder frei entscheiden, wie der Rückweg zum Hotel angetreten werden sollte. Aufgrund des anhaltenden Regens entschieden auch wir Wanderfüchse uns für die Fahr mit dem  Linienbus.

Mit einigen Kilometern in den Beinen, einer hervorragenden kulinarischen Bewirtung und etwas müde müssen wir den Heimweg antreten. In einem sind sich Nicole und ich aber einig: Wir fühlen uns in unserer Unterkunft, der Alten Krone und der Bergwelt schon fast etwas heimisch und freuen uns schon auf den nächsten Besuch im Kleinwalsertal.