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24.09.2014 18:15
Kategorie: Wandern
Von: Daniel

Unser erster Schnee...

Vergangenen Freitag wollten wir beim Wandern hoch hinaus und bekamen dabei etwas mehr Höhenluft, als wir gehofft hatten!


Freitag, 8:56 Uhr, Falknerhof in Niederthai – wir saßen, da sich die Sonne schon morgens in aller Pracht zeigte, auf der Terrasse und genossen noch unseren Guten-Morgen-Kaffee, als plötzlich Wanderführer Michl bei der Tür herausstürmte und voller Euphorie und mit dem Satz „Auf geht’s nach Gurgl!“ unser Ausflugsziel verkündete.

Keine fünf Minuten später fanden wir uns auch schon in Michls Bus wieder – mit Vollgas tiefer ins Ötztal hinein!

Es dauerte nicht lange, bis wir in Obergurgl ankamen, wo uns die „Hohe-Mut-Bahn“ direkt ins Gelände transportierte. Nicht umsonst nennt sich das Ötztal „Höhepunkt Tirols“, das haben wir nach der Gondelfahrt gemerkt – denn die Wanderung startete auf über 2.500 über dem Meeresgrund! Oben angekommen, musste ich sofort ein wenig schmunzeln, denn so wie wir aus der Gondel ausstiegen, hat unsere Christina sofort den Spielplatz entdeckt und war auf direktem Weg, die Gerätschaften auszutesten. Da hab’ ich doch glatt noch selbst drauf Lust bekommen und gleich noch mitgemacht – als Alpenblogger darf man eben nie das Kind in einem vernachlässigen!

Nachdem uns Michl mehr oder weniger vom Spielplatz weggezerrt hatte, konnte die eigentliche Wanderung nun endlich losgehen. Über Stock und Stein und viele Höhenmeter führte uns Michl beinahe bis nach Italien (okay, zugegeben, soweit nun doch wieder nicht, aber in dieser Gegend ist man von der Grenze nicht mehr ewig weit entfernt, das Timmelsjoch war die meiste Zeit durchaus sichtbar!), irgendwann standen wir dann sogar mitten im Schnee! Ja, auf 2700 Metern Höhe ist es wohl kühl genug, dass das ganze Jahr über zumindest ein bisschen Schnee liegenbleibt.

An diesem Punkt legte die Gruppe eine Pause ein, doch fit, wie wir Alpenblogger nun mal sind, haben wir dem allgemeinen Hinsetzen nicht beigewohnt, sondern sind schnurstracks weiter der Rute entlang. Von nun an ging’s bergab – und dies über mehrere Hundert Höhenmeter. Weit in der Ferne konnten wir einen kleinen Punkt ausmachen, der sich immer größer werdend bald als Hütte herausstellte – die Schönwieshütte! Da unsere Gruppe noch weit weit hinter uns zu liegen schien, kehrten wir ein und genehmigten uns – wie solls denn anders sein – ein deftiges Wiener Schnitzel!

Eine gute, nein, eine großartige halbe Stunde später (ja, großartig! Immer großartig, wenn es Schnitzel gibt!) traf schließlich auch der Rest der Wandergruppe ein. Nach kurzer Rast für alle und einem Weizenbier für den ein oder anderen ging’s schließlich zum Abstieg – und als der Wanderbus schon in greifbarer Nähe war, fing es plötzlich an zu regnen – auch das Wetter hatte es gut mit uns gemeint.

Bilder haben wir zu Hauf gemacht, daraus ist sogar ein Video entstanden, das aber noch in Bearbeitung ist – wenn es fertig ist, bekommt ihr es natürlich zuerst zu sehen!

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