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08.05.2015 09:56
Kategorie: Nicole, Kultur, Events & Ausflüge, Kulinarik
Von: Nicole

Weil Mama einfach die Beste ist ...

... wird jährlich am 2. Sonntag im Mai der Muttertag – ein Festtag zu Ehren unserer Mamas – begangen. Alle Jahre wieder stehen liebevolle Töchter und Söhne vor der schwierigen Aufgabe ein originelles Geschenk zu finden, das ihre Liebe ausdrückt und die Arbeit ihrer Mütter würdigt. Duftende Frühlingsblumen, sündige Pralinen, glitzernde Schmuckstücke oder doch lieber selbst gebastelte Kunstwerke – was schenkt Ihr eurer Mutter dieses Jahr?


Ich für meinen Teil kann sagen: Das Naschen habe ich von meiner Mama geerbt. Als kleine Naschkatze habe ich mich daher für letzteres entschieden – nämlich für etwas Selbstgemachtes. Aber bevor ich genau verrate, um was es sich handelt, noch eine kleine Anekdote zu den Anfängen dieses Ehrentages.

Alles begann mit der englischen und US-amerikanischen Frauenbewegung. 1865 versuchte Ann Maria Reeves Jarvis eine Mütterbewegung (Mothers Friendships Day) zu gründen. Ab den 1860ern schwappte die Initiative auch über den Großen Teich nach Europa und immer mehr Frauenbewegungen und –vereine schossen aus dem Boden, um für mehr Frauenrechte einzutreten. Als Begründerin des heutigen Muttertages gilt jedoch die Tochter von Ann Maria Reeves Jarvis, Anna Marie Jarvis. Sie veranstaltete am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting und kämpfte fortan für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren aller Mütter. 1914 wurden ihre Anstrengungen belohnt und der Muttertag ins Leben gerufen.

Heute jedoch, nachdem die Kommerzialisierung sowie Profitgier der Blumen- und Geschenkläden-Industrie den wahren Beweggrund für die Begehung dieses Feiertags immer mehr in den Hintergrund gedrängt haben, kämpft sie für die Abschaffung des Feiertags. Meine Mutter ist ebenfalls eine Gegnerin des Muttertages, da sie der Auffassung ist, dass die Blumen- und Geschenkläden nur Geld mit diesem Feiertag scheffeln wollen. Ihr ist es außerdem sowieso viel lieber, wenn ihre Kinder jeden Tag im Haushalt zur Hand gehen und ihre Liebe zeigen, als wenn sie nur an einem Tag im Jahr den Finger krumm machen. Tja, wo sie Recht hat, hat sie Recht. Und Mama hat sowieso immer Recht :)

Trotzdem zaubern kleine Präsente immer ein Lächeln in ihr Gesicht. Lange Rede kurzer Sinn: Für meine Mama backe ich dieses Jahr einen einfachen, dafür aber umso leckereren Schoko-Bananen-Kuchen. Und der Clou an der ganzen Sache: Auch blutige Anfänger können dieses Wagnis eingehen und den Kochlöffel schwingen, da der Blechkuchen wirklich einfach zu machen ist. Und von diesem Geschenk hat die ganze Familie etwas – schließlich wird eure Mutter den Kuchen nicht ganz alleine verputzen.

Und hier ist das Rezept:

Zutaten:

*****

Biskuitteig:

6 Eier

120 dag Staubzucker

110 dag Mehl glatt

*****

5 Bananen

****

Vanillepuddingcreme:

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

½ Milch

3 EL Feinkristallzucker

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1 Packung Schokoladenkuvertüre

 

Zubereitung:

  1. Als erstes wird der Biskuitteig gemacht: Dotter mit Staubzucker schaumig rühren, Eiklar zu Schnee schlagen und mit dem Mehl dann partienweise unterheben.
  2. In einem tiefen Blech im vorgeheizten Backrohr bei 220 °C – ca. 10 min backen.
    Backprobe: Biskuit mit dem Finger leicht eindrücken. Wenn er wieder zurückgeht, ist er fertig. Oder mit einem Zahnstocher kurz reinstechen und wenn nichts daran kleben bleibt, ist er auch fertig.
  3. Danach kommt die Vanillepuddingcreme dran. Vanillepudding lt. Packungsanleitung herstellen: Puddingpulver mit Feinkristallzucker in einer Schüssel vermischen und mit 6 EL der ½ Milch verrühren. Die übrige Milch aufkochen und vom Herd nehmen. Dann das angerührte Puddingpulver mit Schneebesen einrühren. Topf wieder auf den Herd geben und Pudding 1 min (unter kräftigem Rühren) aufkochen lassen.
  4. Die Vanillepuddingcreme dann gleichmäßig auf dem Biskuitteig verteilen.
  5. Danach werden die Bananen in kleine Scheiben geschnitten und auf dem Biskuitteig mit Vanillepuddingcreme schön verteilt.
  6. Zum Schluss die Schokolade im Wasserbad oder der Mikrowelle erwärmen bis sie schön flüssig ist und dann kunstvoll damit den Kuchen verzieren. Hier könnt ihr eure kreative Ader voll ausleben.
  7. Danach sollte der Kuchen eine Zeit lang abkühlen bis alles fest geworden ist.
  8. Zum Schluss werde ich meinen Kuchen noch festlich mit frisch gepflückten Gänseblümchen dekorieren und mit einer kleinen Schmuckschatulle, die ein glitzernd-zartes Armbändchen mit Anhänger enthält, verfeinern :)

 

Leider hab ich mit meinen klebrigen Händen keine Kamera zur Hand gehabt. Also benutzt eure Fantasie für das tolle Endprodukt! In diesem Sinne:

Einen schönen Muttertag!

 

Quelle: Wikipedia

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